DIE PFLANZE
Eine Cannabispflanze braucht immer dieselben wenigen Dinge, verlässlich geliefert: Licht, Luft, Wasser, Nahrung und das richtige Klima. Das hier ist eine Orientierung, keine Anbauanleitung: die wenigen Größen, die entscheiden, ob eine Pflanze gedeiht, damit die praktischen Themen der Seite Sinn ergeben. Bau nur dort an, wo es für dich erlaubt ist.
Licht
Licht ist der größte Hebel. In der vegetativen Phase nehmen Pflanzen lange Tage (drinnen etwa 18 Stunden); die Blüte wird bei photoperiodischen Pflanzen durch längere Nächte ausgelöst (etwa 12 Stunden Dunkelheit). Draußen erledigen Sonne und Jahreszeit das von allein.
Medium und Wurzeln
Pflanzen wachsen in Erde, erdlosen Mischungen (etwa Kokosfaser) oder wasserbasierten Hydrokulturen. Welches Medium auch immer, Wurzeln brauchen Sauerstoff genauso wie Feuchtigkeit, also zählen Drainage und Nicht-Übergießen mehr, als Anfänger erwarten.
Wasser und Nährstoffe
Cannabis will feuchte, nicht nasse Wurzeln und ein Nährstoffverhältnis, das sich über das Leben verschiebt: mehr Stickstoff im vegetativen Wachstum, mehr Phosphor und Kalium in der Blüte. Überdüngen ist ein häufigerer Fehler als Unterdüngen.
Wasser- und Nährstoffaufnahme hängen am pH-Wert, deshalb hält man den Wurzelbereich in einem pH-Zielbereich.
Klima und Luft
Gleichmäßige Temperatur, mittlere Luftfeuchte und sanfte Luftbewegung halten Pflanzen gesund und bremsen Schimmel, besonders an dichten Blüten spät in der Blüte. Stress durch Hitze, Kälte oder Beschädigung kann außerdem Zwittrigkeit auslösen.
Von der Pflanze zum Produkt
Nach der Ernte wird die Blüte langsam getrocknet und dann über Wochen in Gläsern fermentiert, was Terpene erhält und das Material weicher macht. Der Anbau endet dort, wo die Aufbereitungsthemen der Seite beginnen: Decarboxylierung, Infusion, Extraktion.