CONDITION
Erste Studien zu Cannabis bei Migräne sind ermutigend, und manche Menschen berichten von Linderung, doch strenge kontrollierte Studien fehlen bislang.
Was die Forschung sagt
Beobachtungsstudien und Umfragen deuten darauf hin, dass Cannabis bei manchen Menschen die Häufigkeit oder Stärke von Migräneanfällen verringern kann, und über das Endocannabinoid-System gibt es eine plausible Verbindung. Gut kontrollierte klinische Studien sind jedoch rar, daher gilt die Evidenz am ehesten als im Entstehen und nicht als gesichert.
Ein Hinweis zum Rebound
Wie bei herkömmlichen Akutmitteln gegen Migräne besteht ein theoretisches Risiko, dass häufiger Gebrauch zu Kopfschmerzen durch Medikamentenübergebrauch (Rebound-Kopfschmerzen) beiträgt, auch wenn das für Cannabis kaum untersucht ist.
Auf einen Blick
Worauf Sie achten sollten
Für Migräne gibt es wirksame moderne Behandlungen. Cannabis ist keine erwiesene Migränetherapie, und häufige Kopfschmerzen sollten ärztlich abgeklärt werden.